Unser Glaubensbekenntnis

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 Grundsätze, Verhaltensweisen und Glaubensbekenntnis:
1.   Wir glauben an den dreieinigen Gott, der in Ewigkeit in drei Personen existiert: Vater, Sohn und Heiliger Geist, alle drei ewig, identisch in ihrer Natur, mit gleicher Macht und Herrlichkeit, ausgestattet mit gleichen Eigenschaften und gleicher Vollkommenheit. (5.Mose 6,4; Jes. 43,10; Mt. 28,19; Joh.10,30; Kol.2,9)
2.    Was die Person und das Werk des Herrn Jesus Christus betrifft, glauben wir Folgendes:
a.    Jesus Christus ist der ewige Sohn Gottes; er wurde Mensch, ohne deshalb seine Gottheit aufzugeb, vom heiligen Geist gezeugt, von der Jungfrau Maria geboren, um uns den Vater zu offenbaren und den sündigen Menschen zu erlösen. (Mt. 1,20; Joh.1,18; Phil. 2,6-7)

b.    Jesus Christus hat unsere Erlösung durch seinen Tod, als stellvertretendes Opfer an unserer statt für uns Kreuz vollbracht; unsere Rechtfertigung ist durch seine wahrhaftige Auferstehung von den Toten vollständig gewährleistet. (Röm. 4,25; 1.Kor. 6, 20; 2.Kor. 5,21; 1.Petr. 3, 18)
c.     Jesus Christus ist in den Himmel aufgestiegen und sitzt nun zur Rechten des Vaters, als unser Hohepriester. Er führt sein Amt als Fürsprecher und Anwalt aus (Ap. 1, 10-11; 1.Kor. 15, 53; Mt. 25,21; 1. Tess. 4,15-17; 5,9)
d.    Jesus Christus wird wieder in diese Welt zurückkehren, um sein Reich aufzurichten. Sein Kommen wird in körperlicher Form sein, unvorhergesehen und vor dem tausendjährigen Reich.
3.    Was die Person und das Werk des Heiligen Geistes betrifft, glauben wir Folgendes:
a.    Der Heilige Geist ist eine Person, die die Welt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht überführt. Der Heilige Geist ist der übernatürliche Mittler der Wiedergeburt. Darüber hinaus glauben wir an eine einzige Taufe des Heiligen Geistes, die uns zum Zeitpunkt der Wiedergeburt in den Leib Christi einfügt. Der Heilige Geist wohnt im Gläubigen und versiegelt ihn bis zum Tag der Erlösung. (Joh. 16,8; Ap. 5, 3; Eph. 4, 5.30)
b.     Er ist die geistliche Autorität, die die Gläubigen in der Wahrheit leitet. Es ist  das Vorrecht und die Verantwortung jedes Gläubigen, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein. Er bezeugt sein Wirken durch eine übernatürliche Veränderung, die sich in reifer Liebe am vollkommensten erweist. (Joh. 16,13; Eph. 5,18; 1.Kor. 13)
c.    Wir glauben, dass die Ereignisse des ersten Pfingsten, als historisches und unwiederholbares Geschehnis, den heutigen Gemeinden nicht verordnen, als Zeichen der Taufe durch den Heiligen Geist „in Sprachen zu sprechen“. Noch glauben wir, dass „das Sprechen in Sprachen“ als Beweis für das Erfüllt sein mit dem Heiligen Geist zu betrachten ist. (1.Kor. 12,13, 30)
4.    Wir glauben, dass der Mensch als Ebenbild Gottes erschaffen wurde, dass er aber durch die Sünde Adams gefallen ist , eine sündige Natur geerbt hat und  dadurch von Gott entfremdet wurde. Darüber hinaus ist der Mensch  durchwegs verdorben und durch sein eigenes Tun unfähig, sich seiner Verdammnis zu entziehen. (1.Mose 1, 27; Röm. 3, 23; 5, 12-14)
5.    Wir glauben, dass eine Neugeburt notwendig ist  und dass diese durch das regenerierende Werk des Heiligen Geistes und der Heiligen Schrift, also durch die Errettung und nicht durch gute Werke geschieht. Wir glauben, dass die Errettung eine Gabe Gottes ist, die der Mensch durch die Gnade Gottes und durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus Christus erhält. Alle diejenigen, die Jesus Christus auf diese Weise persönlich aufnehmen, werden Kinder Gottes. Zudem glauben wir, dass alle Gläubigen durch die Macht Gottes bewahrt sind und dass das Wort Gottes dem Gläubigen klar untersagt, seine christliche Freiheit zu Gunsten der Fleischeslust auszunutzen. (Joh. 1,12; 3,5; 16; Eph. 2,8; Gal. 5,13)
6.    Wir glauben, dass der Auftrag Christi, das Evangelium der gesamten  Menschheit zu predigen, für jeden Gläubigen gilt. (Mt. 28,19; 2. Kor. 4, 5; 2.Tim. 4,2; 5)
7.    Wir glauben an die Sündhaftigkeit jedes Menschen, verursacht durch die Sünde Adams, die sich durch Entscheidungen und Taten, für die jeder Mensch persönlich verantwortlich ist, und durch seine völlige Unfähigkeit, zu seiner eigenen Errettung beizutragen, erweist. (Röm. 5,12; Tit. 3,5)
8.    Wir glauben, dass Satan eine Person ist, der Verursacher der Sünde Adams, der Grund für den Fall des Menschen, sowie dass er der Feind Gottes und des Menschen ist und dass er für die Ewigkeit im Feuersee, der für ihn und seine Nachfolger vorbereitet ist, bestraft werden wird. (Jes. 14,14; Eph. 2,2; Ap. 20,10)
9.    Wir glauben, dass uns die Schrift lehrt, dass all jene, die durch den Glauben an den Namen des Herrn Jesus Christus gerechtfertigt sind, mit ihm in Ewigkeit regieren werden. All jene dagegen, die das Angebot der Vergebung und der Barmherzigkeit Gottes nischt annehmen, und an Jesus als persönlichen Erretter nicht glauben, werden ewig in der Hölle bestraft. (2.Tit. 2,12; Ap. 22,5; 20, 13-14)
10.  Wir glauben, dass die Gemeinde, die der Leib Christi ist, ihren Anfang durch das Herabkommen des Heiligen Geistes zu Pfingsten hatte. Jeder, der Jesus Christus als seinen persönlichen Erretter angenommen hat, wird Teil des Leibes Christi und der überörtlichen Gemeinde. Zudem soll sich jeder Gläubige verpflichtet fühlen einer  örtlichen Gemeinde anzugehören, wo er dienen und seine geistlichen Gaben inbringen kann. (Röm. 12, 3-8; 1.Kor. 12,13; Eph. 4,11-16; Hebr. 10,25)
11.    Wir glauben an die christliche Taufe durch Untertauchen, um unseren Glauben an Christus zu bezeugen, und an die Teilnahme am Brotbrechen als Gehorsamsschritte dem Herrn gegenüber. (Mk. 16,16; 1.Kor. 11, 23-29)